
Dass die städtischen Umweltförderprogramme auch 2012 und 2013 im bisherigen Umfang weiterlaufen, hat der Gemeinderat im Dezember einhellig befürwortet.
Wie Klaus Brecht, der bei der Stadt für den Fachbereich Umwelt zuständig ist, dem Gemeinderat berichtete, seien die Förderprogramme im Jahr 2011 gut in Anspruch genommen worden. Bis Ende November 2011 waren von dem Budget mit einem Volumen von 250.000 Euro rund 73 Prozent abgerufen.
Inhaltlich gebe es nur kleinere Änderungen, ansonsten gebe es nichts Neues, da sich das Programm bewährt habe, erklärte Brecht. Bereits zum August 2011 waren die Programme zu Photovoltaik, Holzfeuerungs- und Gasheizungsanlagen sowie Hocheffizienzpumpen auf die Stadtwerke Walldorf GmbH übertragen worden, wo nun auch die entsprechenden Anträge gestellt werden müssen. Für alle anderen Programme, die von der Außenwanddämmung an Häusern über die Wärmeschutzverglasung bis zum Umweltschutz-Bonusprogramm und dem Geschirrmobil reichen, ist die Stadt Walldorf zuständig.
“Gebot der Zeit”
Stadtrat Uwe Lindner (CDU) meinte, dass Umweltschutz ein “Gebot der Zeit” sei. Mit Blick auf den Klimagipfel im südafrikanischen Durban, der alles nur wieder hinauszögert habe, meinte er, dass wenigstens die Kommunen “etwas auf die Reihe bringen müssten”. Das Umweltförderprogramm biete immerhin wichtige Bausteine zur Entlastung der Umwelt. Auch Günter Lukey (FDP) sah Walldorf als gutes Beispiel für lokales Handeln und fand jedes einzelne Programm sinnvoll. Freiwillige Anstrengungen seien notwendiger denn je. “Wir sind auf dem richtigen Weg, wenngleich das Ziel in weiter Ferne liegt”, meinte er zusammenfassend. Dr. Andrea Schröder-Ritzrau (SPD) stellte ebenfalls fest, dass Walldorf vorbildlich agiere. Sie befürwortete auch ein Energie- und Gebäudemanagement für städtische Gebäude, das in Vorbereitung ist. Auch Hans Wölz (Bündnis 90/Die Grünen) wollte die “beispielhaften Programme” der Stadt fortgesetzt wissen. Auch die Handwerker vor Ort und in der Region profitierten davon, meinte er.
Infos zu den städtischen Umweltförderprogrammen gibt:
Matthias Keitel, Tel. 35-2 50
matthias.keitel@walldorf.de
Informationen und Anträge unter:
www.walldorf.de, Rubrik “Umwelt”
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